Statuten

ARTIKEL 1 – NAME

Zwischen den Unterzeichnenden der vorliegenden Statuten wird ein Verein nach dem Gesetz vom 1. Juli 1901 und dem Dekret vom 16 August 1901 gegründet; der Verein trägt den Namen « Les Fribaixois ».

 

ARTIKEL 2 – VEREINSZWECK

Zweck des Vereins ist es, die Verbundenheit zwi- schen Absolventen und Studierenden des deutsch- französischen Studiengangs Angewandte Politik- wissenschaft von Sciences Po Aix-en-Provence und der Universität Freiburg-im-Breisgau herzustellen und zu unterstützen, zur Sichtbarkeit des Studiengangs beizutragen und die deutsch-französischen Beziehungen zu fördern.

Dieser Vereinszweck wird durch folgende Maß- nahmen verfolgt:

  • Die Veranstaltung regelmäßiger Vorträge und Treffen des Vereins „Les Fribaxois“ zu denen auch Persönlichkeiten eingeladen werden kön- nen, die die deutsch-französischen Beziehungen geprägt
  • Die Bereitstellung einer elektronischen Plattform zum Austausch zwischen Absolventen und
  • Die Erstellung von hilfreichen Dokumen- ten für aktuell eingeschriebene Studierende;

 

ARTIKEL 3 – VEREINSSITZ

Der Vereinssitz befindet sich am Institut d’Etudes Politiques d’Aix-en-Provence, 25 rue Gaston de Saporta 13625 Aix-en-Provence cedex 1. Er kann durch eine einfache

Entscheidung des Vorstands geändert werden.

 

ARTIKEL 4 – DAUER

Der Verein bleibt zeitlich unbegrenzt bestehen

ARTIKEL 5 – ZUSAMMENSETZUNG

Der Verein besteht aus: a) Ehrenmitgliedern; b) Fördermitgliedern; c) Aktiven Mitgliedern.

Jede natürliche Person, die dies wünscht, kann ak- tives Mitglied des Vereins werden. Angestellte des Institut d’Etudes Politiques d’Aix-en-Provence oder der Universität Freiburg im Breisgau können Ehrenmitglieder ohne Stimmrecht werden. Ein Mitglied kann auf Antrag durch den Vor- stand zum Ehrenmitglied ernannt werden.

 

 

ARTIKEL 6 – BEITRÄGE

Aktive Mitglieder sind verpflichtet einen jährli- chen Beitrag von mindestens 5,00 € zu entrichten Ehrenmitglied sind von der Beitragspflicht befreit Fördermitglieder sind zur Zahlung einer einmali- gen Beitrittsgebühr in Höhe von 50,00 € sowie ei- nes jährlichen Beitrag von mindestens 5,00 € ver- pflichtet.

Die Mitgliedsbeiträge sind am ersten Oktober zu zahlen. Die Mitgliedschaft ist bis zum 30. September gültig.

Beitritte vor dem ersten Oktober des Jahres sind bis zu dem nächsten 30. September gültig. In diesem Fall ist der Mitgliedsbeitrag zum Zeitpunkt des Beitrittes zu zahlen.

ARTIKEL 7 – ERLÖSCHEN DER MITGLIEDSCHAFT

Die Mitgliedschaft erlischt durch: a) Austritt ; b) Tod ; c) Ausschluss durch den Vorstand wegen Nichtzahlung des Beitrags oder aus einem anderen wichtigen Grund, sofern das betroffene Mitglied zur Stellungnahme in der Mitgliederversammlung oder auf schriftlichem Wege aufgefordert wurde.

 

ARTIKEL 8 – VERMÖGEN

Die Vereinsmittel setzen sich zusammen aus:

  1. Beitrittsgebühren und Mitgliedschaftsbeiträgen;
  2. Subventionen des Staates, der Gebietskörperschaften, der Albert-Ludwigs-Universität in Frei- burg im Breisgau, des Institut d’Etudes Politiques Aix-en-Provence und der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken;

Beiträgen privater Unternehmen;3

3. Nationalen und  europäischen   parlamentarischen Beihilfen;

4. Alle weiteren durch Gesetz oder Verordnungen zugelassenen

 

ARTIKEL 9 – DIE ORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die ordentliche Mitgliederversammlung umfasst alle aktiven Mitglieder des Vereins. Sie tritt ein- mal im Jahr zusammen.

Mindestens fünfzehn Tage vor dem festgelegten Datum werden die Mitglieder des Vereins durch den/die Präsidenten/in dazu eingeladen. Die Ta- gesordnung, die vom Vorstand im Benehmen mit den Mitgliedern erstellt wird, wird in der Einla- dung aufgeführt. Der/die Präsident/in leitet sitzt der Versammlung vor und erläutert die Situation des Vereins. Der Schatzmeisterlegt Rechenschaft über die Kassenführung ab und stellt den Kassen- bericht (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhänge) zur Abstimmung über die Entlas- tung durch die Versammlung. Es können nur The- men erörtert werden, welche auf der Tagesord- nung stehen.

Soweit die Statuten nichts anderes bestimmen, werden Entscheidungen mit der Mehrheit der an- wesenden oder vertretenen Mitglieder gefasst. Nach Annahme der Tagesordnung wird mit der Annahme der Niederschrift der vorangehenden Sitzung und der Neubesetzung von Vorstandspos- ten fortgefahren.

Alle Beratungen können in französischer oder deutscher Sprache durchgeführt werden.

Soweit die Statuten nichts anderes bestimmen, werden Abstimmung durch Handaufheben durch- geführt. Eine Abstimmung muss mit geheimen Stimmzetteln durchgeführt werden, wenn ein Mit- glied dies verlangt.

Der wesentliche Ablauf und die Entscheidungen der Mitgliederversammlung müssen in einer Nie- derschrift festgehalten werden. Die Niederschrift wird durch eine_n von der Mitgliederversamm- lung ernannten Schriftführer_in verfasst. Sie muss sowohl durch den/die Schriftführer_in als auch durch den/die Vereinsvorsitzende_n unterzeichnet  werden.  Die  Niederschrift  muss  durch  die nächste   Mitgliederversammlung   angenommen werden.

Entscheidungen der Mitgliederversammlung sind für alle Mitglieder, auch für abwesende oder vertretene, verbindlich.

Jedes Mitglied kann sein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung an ein anderes Mitglied durch eine schriftliche Vollmacht übertragen. Die Stimmvollmacht muss der Niederschrift der Mit- gliederversammlung beigefügt werden. Ein Mit- glied darf nicht mehr als fünf Stimmrechte innerhalb der Mitgliederversammlung ausüben.

 

 

ARTIKEL 10 – AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Wenn ein Anlass besteht, oder dies durch die Hälfte der eingeschriebenen Mitglieder verlangt wird, kann der Präsident eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, jedich nur zum Zweck der Änderung der Satzung, der Auf- lösung des Vereins oder für Immobilienangele- genheiten. Hierfür gelten die Vorschriften dieser Satzung. Die Modalitäten für die Einberufung sind die gleichen wie für die ordentliche Mitglie- derversammlung. Entscheidungen können durch die Mehrheit der anwesenden Mitglieder getrof- fen werden.

 

ARTIKEL 11- DER VORSTAND

Der Verein wird durch einen Vorstand von min- destens 4 Vorstandsmitgliedern geleitet, gewählt für jeweils ein Jahr durch die Mitgliederversamm- lung. Die Vorstandsmitglieder können wiederge- wählt werden.

Die Mitgliederversammlung wählt aus den Mit- gliedern des Vereins einen Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

  • Eine_n Vereinsvorsitzende(n)
  • Eine_n oder mehrere stellvertretende Vorsit- zende(n)

Eine_n Schatzmeister_in und eine_n stellver- tretende_n Schatzmeister_in

Der Vorstand ist verantwortlich ein jährliches Ar-

beitsprogramm zu realisieren, das in Zusammen- arbeit mit den Mitgliedern ausgearbeitet wird.

Im Falle eines unbesetzten Vorstandspostens kann der Vorstand vorübergehend ein weiteres Vorstandsmitglied aus den Mitgliedern ernennen bis zur Wahl eines neuen Vorstands in der nächsten Mitgliederversammlung. Vorstandsmitglieder be- halten ihr Amt bis zur Wahl eines Nachfolgers. Der Vorstand tritt mindestens einmal alle sechs Monate zusammen, auf Einladung der/des Vorsit- zenden oder auf Verlangen eines Viertels der Vor- standsmitglieder. Entscheidungen werden mit der Mehrheit der Stimmen getroffen, bei Stimmen- gleichheit entscheidet der/die Vorsitzende.

 

ARTIKEL 12 – GESETZLICHE VERTRETER

Der Verein wird gesetzlich durch den/die Präsident_in und den/die Schatzmeister_in vertreten

 

ARTIKEL 13 – AUFWANDSENTSCHÄDIGUNGEN

Alle Ämter, auch die des Vorstands, werden unentgeltlich und ehrenamtlich ausgeübt. Lediglich Kosten, die durch die Ausübung des Amtes entstehen, werden gegen Nachweis erstattet. Der Kassenbericht, der der Mitgliederversammlung vorgestellt wird, gibt für jeden Empfänger von Zuwendungen, Auskunft über Erstattungen von Reise-, Fahrt, und/oder Vertretungskosten.

 

ARTIKEL 14 – GESCHÄFTSORDNUNG

Der Vorstand kann eine Ordnung ausarbeiten und diese durch die Mitgliederversammlung bestätigen lassen. Diese soll gegebenfalls dazu dienen, ergänzende Regelungen, die durch die Satzung nicht vorgenommen werden, zu erlassen, insbesondere im Zusammenhang mit der internen Verwaltung des Vereins

 

ARTIKEL 15 – ÄNDERUNG DER SATZUNG

Die Satzung des Vereins kann durch die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder geändert werden

Sollte eine Änderung aufgrund einer Rechtsnorm,

eines Verlangens einer Behörde oder eines Ge- richtes notwendig werden, so ist der Vorstand er- mächtigt, diese Änderung sofort vorzunehmen, die Mitgliederversammlung muss über diese Än- derung informiert werden.

 

 

ARTIKEL 16 – AUFLÖSUNG

Im Falle der Auflösung des Vereins nach den Mo- dalitäten des Artikels 12 werden ein oder mehrere Abwickler bestellt, und das Vereinsvermögen wird gemäß den Entscheidungen der außerordentlichen Mitgliederversammlung verwendet, welche über die Auflösung des Vereins entscheidet.

 

ARTIKEL 17 – ZUWENDUNGEN

Der Rechenschaftsbericht und der jährliche Kassenbericht werden jedes Jahr dem Präfekten des Départements zugestellt. Der Verein verpflichtet sich, in Bezug auf die Verwendung von Zuwendungen, die der Verein erhalten darf, seine sämtlichen Aufzeichnungen und offiziellen Dokumente auf Anfrage den Verwaltungsbehörden zugänglich zu machen und den Repräsentanten dieser hierfür zuständigen Behörden seine Geschäftsstellen untersuchen zu lassen und diesen gegenüber Rechenschaft über die Abläufe in diesen Geschäftsstellen abzulegen.

 

 

Freiburg-im-Breisgau, 21. Oktober 2017